Gemeinsames Projekt verbindet Schule und Werkstatt

Neuntklässler der Albrecht-Berblinger-Gemeinschaftsschule arbeiten mit den Donau-Iller-Werkstätten der Lebenshilfe Jungingen zusammen

Eine besondere Kooperation haben die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Albrecht-Berblinger-Gemeinschaftsschule in diesem Schuljahr erlebt. Gemeinsam mit den Donau-Iller-Werkstätten der Lebenshilfe Jungingen setzten sie ein praxisorientiertes Projekt um, das handwerkliche Arbeit und textile Gestaltung miteinander verbindet.

In der Werkstatt fertigten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Donau-Iller-Werkstätten insgesamt 17 Puppenbettchen aus Holz an. Eine AES-Gruppe (Alltagskultur, Ernährung, Soziales) der Schule nähte dazu das passende Bettzeug – liebevoll gestaltete Kissen und Decken.

Beim Besuch der Lerngruppe in der Werkstatt in Jungingen konnten die Jugendlichen nicht nur die Arbeitsprozesse kennenlernen, sondern auch direkt mit den Beschäftigten ins Gespräch kommen. Besonders kostbar war dabei der persönliche Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Menschen mit Behinderung – ein Miteinander auf Augenhöhe, das Vorurteile abbaut und Verständnis schafft. Viele Jugendliche zeigten sich beeindruckt von der herzlichen Atmosphäre sowie der Motivation, mit der in der Werkstatt gearbeitet wird.

Die fertigen Puppenbettchen werden nun beim Weihnachtsmarkt der Donau-Iller-Werkstätten am 29.11.25 zum Verkauf angeboten. Der Erlös kommt der Werkstatt zugute.

Die Kooperation zeigt eindrucksvoll, wie Begegnung, Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen zwischen Schüler:innen ohne Handicap und Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigung gelingen kann – und wie aus einer guten Idee ein wertvolles Gemeinschaftsprojekt entsteht.

Handwerk erleben- unsere Klassen 8 und 9 in Geislingen

Am 21. Oktober 2025 besuchten unsere 8. und 9. Klassen den Infotag der Bildungsakademie Bauausbildung in Geislingen. Dort erhielten Die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in verschiedene Berufe des Bauhandwerks. An mehreren Mitmachstationen konnten sie selbst aktiv werden. Ob beim Mauern, Fliesen legen, Vermessen, Pflastersteine verlegen - überall hieß es: Anpacken und Ausprobieren! Dabei erfuhren sie, wie vielseitig und technisch anspruchsvoll die Arbeit im Baugewerbe ist. Fachkräfte und Auszubildende standen für Fragen bereit und gaben wertvolle Tipps zu Ausbildung und Berufsperspektiven. Viele Jugendliche nahmen neue Eindrücke mit.